Sonstige Beiträge zu Corona

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Praxen sind wieder offen

Wochenblatt vom 24.02.2021 / pm
In der Geislinger Helfenstein-Klinik und der Göppinger Klinik am Eichert
befindet sich die ambulante Ver­sorgung wieder im Normalbe­trieb.
Die Öffnung betrifft:

  • sämtliche Sprechstunden und Ambulan­zen,
  • die Praxen des Medizini­schen Versorgungszentrums so­wie,
  • die ambulante Physiotherapie.

Es gelten aber weiterhin die Schutzmaßnahmen.

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Klinik am Eichert ändert Zeiten für Antigentest

GZ vom Sa 06.02.2021
Besucher der Klinik am Eichert in Göppingen könnten sich nun wochentags von 13.30 bis 18 Uhr und am Wochenende von 14 bis 17.30 Uhr testen lassen.
In der Geislinger Helfenstein-Klinik bleiben die Testzeiten unverändert. Besucher können sich dort wochentags von 13.15 bis 14 Uhr testen lassen.
Angehörige, die noch stationäre Patienten besuchen dürfen, müssen ein gültiges negatives Testergebnis vorweisen (nicht älter als 48 Stunden bei Antigentests bzw. 72 Stunden bei PCR-Tests) und eine FFP2-Maske tragen. Besucher sollten möglichst beides mitbringen. Sollten Personen ohne die beiden Zugangsvoraussetzungen kommen, können sie eine FFP2-Maske für drei Euro kaufen und sich zu den genannten Zeiten testen lassen. Außerdem können sie sich online anmelden. Weitere Informationen unter www.alb-fils-kliniken.de

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Verwendung und Desinfektion von OP- / FFP2-Masken

30.01.2021 GZ  (John Huger)
OP- und FFP2-Maske – was ist was?

Die medizinischen OP-Masken kennen viele aus dem Krankenhaus oder der Arztpraxis. Sie sind auf der Außenseite meist grün oder blau.
Die zweite zuläs­sige Sorte an Masken trägt den Aufdruck „FFP2″. Auch Mund-Na­sen-Bedeckungen der Normen „KN95“ und „N95“ sind zugelas­sen. Erkennbar sind diese Masken an ihrer markanten „Kaffeefilter-Form“. Sie bieten bei richtiger An­wendung einen besseren Schutz als OP-Masken. Es wird empfoh­len, beim Kauf darauf zu achten, dass ein CE-Zeichen, eine vier­stellige Prüfnummer und eine DIN-Kennzeichnung aufgedruckt sind.

Wie lange kann ich FFP2- und OP-Masken verwenden?
Sowohl OP-Masken als auch FFP2-Masken sind an sich Ein­wegprodukte.
Wer FFP2-Masken im Alltag aber nur gelegent­lich benutzt, kann sie mit be­stimmten Verfahren desinfizie­ren. Laut der Verbraucher­zentralen von Nordrhein-Westfa­len und Hessen sollte man FFP2-Masken spätestens dann desinfizieren, wenn man sie in Summe acht Stunden lang getra­gen hat. Nach 75 Minuten durch­gehender Tragezeit sind jedoch 30 Minuten Pause angesagt. Wenn eine Maske durchfeuchtet ist, sollte sie entsorgt werden, sonst bildet sich Schimmel, und die Schutzfunktion geht verloren. Zum Trocknen sollte man Mas­ken nicht auf die Heizung legen. Bakterien können sich dort leich­ter vermehren. Ideal ist zum Trocknen Raumtemperatur.

Wie kann ich eine FFP2-Maske des­infizieren?
Laut einer Infobroschüre der Fachhochschule Münster gibt es zwei geeignete Verfahren zur Desinfektion von FFP2-Masken:
– im Backofen erhitzen oder
– sieben Tage trocknen.
Bei beiden Vari­anten sollte man daran denken, die Masken mit dem Namen des Trägers zu kennzeichnen.
Backofen:
In den Backofen darf die Maske frühestens am Tag nach der Benutzung. Achtung: Der Ofen muss rechtzeitig auf 80 Grad Ober-/Unterhitze (nicht Umluft) vorgeheizt werden. Die exakte Temperatur ist wichtig, denn bei niedrigerer Temperatur werden die Erreger nicht zerstört, ab 90 Grad können die Masken beschädigt werden. Auf einem mit Backpapier belegten Gitter werden die Masken eine Stunde lang erhitzt. Der Ofen darf wäh­renddessen nicht geöffnet wer­den. Das Blech muss zum Ober-und Unterboden des Backofens mindestens zehn Zentimeter Ab­stand haben. Die Methode eignet sich nicht für vorgeformte Masken oder solche mit Atem­ventil.
Trocknen:
Alternativ kann man FFP2-Masken auch desinfizieren, indem man sie sieben Tage lang in einem Zimmer mit niedriger Luftfeuchtigkeit zum Trocknen aufhängt. Empfohlen wird für jede Person eine Wäscheleine oder sonstige Aufhängevorrich­tung, an der sieben FFP2-Masken befestigt werden können – für je­den Wochentag eine.

Spätestens nach fünf Reinigungszyklen sollte man die Masken entsorgen.

Für die kostengünstigeren OP-Masken gibt es keine geeigne­ten Verfahren zur Desinfektion. Wenn man sie wenige Male kurz getragen hat oder wenn sie durch­feuchtet sind, sollte man sie weg­werfen.

Welche Verfahren sind zur Desinfek­tion ungeeignet?
– Auskochen in Was­ser oder mit Dampf,
– Erhitzen in der Mikrowelle,
– Waschen in der Wasch- oder Spülmaschine,
– Be­strahlung mit UV-C-Licht,
– Besprühen mit Desinfektionsmit­teln.

Tipps-und Infos zur Wiederverwen­dung von Masken gibt es im Internet auf den Seiten
– der FH-Münster
– der Verbraucherzentrale
– dem BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte)

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Schnelltests beim DRK in Geislingen und Göppingen

28.01.2021 – GZ
Der DRK-Kreisverband bietet in seinen Kreisgeschäftsstellen in Geislingen und Göppingen ab Freitag, dem 29.01.2021 Corona-Schnelltests an.
Eine Anmeldung ist notwendig über die Homepage des DRK Göppingen oder per Telefon unter 07161 – 6739-0 zwischen Montag und Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und am Freitag von 9 bis 14 Uhr .
Getestet wird montags, mittwochs und freitags in Göppingen von 14 bis 19 Uhr und in Geislingen jeweils von 17 bis 19 Uhr.
Die Kosten betragen 25 Euro, die vor Ort bar zu bezahlen sind.
Die Kreisgeschäftsstellen befinden sich in Göppingen in der Eichertstraße l und in Geislingen in der Heidenheimer Straße 72 .

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Schnelltests jetzt auch in Apotheken

27.01.2021 – Geislinger Wochenblatt (msc/mim)
Seit Ende Dezember kann man sich auch in bestimmten Apotheke im Umkreis von Geislingen auf das Coronavirus testen lassen.
Ein Antigen-Schnelltest ist allerdings nur für Personen möglich, die keine Symptome zeigen.
Auf der Homepage der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg sind die teilnehmenden Apotheken aufgelistet (siehe INFO weiter unten).
Auch Reisende aus Risikogebieten können den Schnelltest nutzen. „Die Aufhebung der Zehn-Tage-Quarantäne nach fünf Tagen kann jetzt auch durch einen negativen Schnelltest erfolgen“, erläutert Clarissa Weber, Pressesprecherin des Landratsamtes Göppingen. Einreisende aus Risikogebieten sind sogar verpflichtet sich testen zu lassen – entweder bis zu 48 Stunden vor Abreise oder direkt nach der Ankunft. Strengere Regelungen gelten für „Virusvarianten-Gebiete“, wo Mutationen des Coronavirus zirkulieren
INFO
Schnelltests gibt es im Raum Geislingen hier:

  • Helfenstein – Apotheke, Geislingen, Eybstraße 16
  • Filstal – Apotheke, Süßen, Heidenheimer Straße 63
  • Markt – Apotheke, Donzdorf, Wagnerstraße 1
  • Schloss – Apotheke, Donzdorf, Mittelmühlgasse 1
  • Die Apotheke Westerheim, Westerheim, Wiesensteiger Straße 9

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Klinik-Besuch nur mit Maske und Test

20.01.2021 – Geislinger Wochenblatt (rex/pm)
Die Kliniken im Kreis erlauben den Eingang nur noch mit FFP2-Maske und negativem Corona-Test

Um den maximal möglichen Schutz von Patienten, Bewoh­ner, und Mitarbeitenden zu er­möglichen, gelten auf dem Ge­lände des Klinikums Chris­tophsbad, des Christophsheims und der Rehaklinik Bad Boll be­sondere Schutzmaßnahmen. Der Zutritt ist nur noch mit FFP2-Maske und einem negativem Coro­na-Test möglich.  Die Kliniken folgen damit der Vorgabe des Landes zur Umsetzung der aktuellen Lockdown-Maßnahmen.
Besucher und Mitarbeiten­de von Dienstleistungsunter­nehmen, die sich regelmä­ßig im Christophsbad aufhal­ten, werden dreimal wöchent­lich per Corona-Schnelltest abgestrichen.
Diejenigen, die sich für einen einmaligen Be­such oder Auftrag bzw. weni­ger als zwei Tage pro Woche im Christophsbad aufhalten, wer­den per Schnelltest vor jedem Termin abgestrichen.

Auch die Alb-Fils-Kliniken haben die Be­suchsregelungen angepasst. Die wenigen Personen, die der­zeit noch als Besucher der stationären Patienten zugelas­sen sind, müssen nun sowohl eine FFP2-Maske als auch ein gültiges negatives Testergebnis vorweisen. Wobei für die Gültig­keit eines negativen Testergeb­nisses folgendes gilt: Es darf nicht älter als 48 Stunden (bei Antigentests) beziehungsweise 72 Stunden (bei PCR-Tests) sein.

Die Öffnungszeiten der Abstrichstellen (GZ vom 23.01.2021)
Alb-Fils-Kliniken
In der Klinik am Eichert in Göppingen wochentags von 12 bis 14.30 Uhr und am Wochenende von 14 bis 16.30 Uhr.
In der Helfenstein-Klinik in Geislingen wochentags von 13.15 bis 14 Uhr. Der Antigentest ist kostenfrei.
Christophsbad
Auf dem Campus des Klini­kums gibt es drei Abstrichstellen: „Exter­ne“ in Haus 6, Zentrale Psychiatrische Aufnah­me (ZPA) in Haus l und Neuro­logische Notaufnahme (NNA) in Haus 22.
Die Öffnungszeiten: Externe (Haus 6) Montag bis Freitag 8 bis 16.15 Uhr, ZPA Montag bis Freitag 7 bis 15.30 Uhr sowie Samstag, Sonntag und Feiertag 12.30 bis 16.30 Uhr und NNA (Haus 22) Montag bis Freitag 8.30 bis 14 Uhr.

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Ab 26.10.2020 Krankenhaus-Besuche eingeschränkt

Die Kliniken im Landkreis Göppingen verhängen ab Montag, dem 26.10.2020, wieder einen Besuchsstopp. Er gilt

  • in der Klinik am Eichert in Göppingen
  • in der Helfenstein-Klinik in Geislingen
  • im Klinikum Christophsbad in Göppingen
  • im Christophsheim in Göppingen
  • in der Rehaklinik Bad Boll
  • in der Tagesklinik in Geislingen

In einer Pressemitteilung schreiben der Kaufmännische Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken, Wolfgang Schmid, und der Geschäftsführer des Christophsbads, Oliver Stockinger: „Wir reagieren damit – im Einklang mit den anderen Kliniken im Landkreis Göppingen – auf die aktuell stark gestiegenen Covid-19-Zahlen im Landkreis und das Überschreiten des kritischen Schwellenwertes von 50.“ Die Entscheidung sei ihnen nicht leichtgefallen, diese sei aber unerlässlich, „um die Infektionsgefahr in unseren Häusern so gering wie möglich zu halten“.
In wenigen Fällen gibt es Ausnahmen.
In den Alb-Fils-Kliniken können Intensivpatienten, Palliativpatienten oder Kinder von maximal einer Person besucht werden. Schwangere dürfen zur Entbindung eine Begleitung mitbringen und nach der Geburt vom Partner besucht werden. Eingeschränkt wird dagegen auch die Begleitung von Notfallpatienten in die Zentrale Notaufnahme.
Die Notaufnahmen der Klinik am Eichert und der Helfenstein-Klinik sind weiterhin uneingeschränkt für alle Notfälle erreichbar. Auch bereits geplante Operationen werden durchgeführt. Die Ambulanzen und Sprechstunden der Kliniken sowie der Praxen im Medizinischen Versorgungszentrum haben ab der kommenden Woche eingeschränkte Öffnungszeiten. Die Neurologische Notfallambulanz des Christophsbads ist weiter für Notfälle erreichbar.

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Fieberambulanz in Eislingen öffnet wieder

23.10.2020 – GZ
Mit Blick auf die steigenden Corona-Infektionszahlen im Landkreis wird vom kommenden Montag an die Zentrale Fieberambulanz in der Ulmer Straße 110 in Eislingen wieder eingerichtet.
Das haben Gesundheitsamt und Kreisärzteschaft mitgeteilt. Die Fieberambulanz ist werktags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Zudem wird ab dem Wochenende 31. Oktober / 1. November die Notfallpraxis für die Erwachsenen aus der Helfenstein-Klinik und der Klinik am Eichert ebenfalls wieder in die Ulmer Straße 110 in Eislingen verlegt. Öffnungszeiten: 8 bis 18 Uhr.
Ziel der Verlegung ist es, die Zahl der Kontakte in den Kliniken zu verringern. Die Notfallpraxis für Kinder bleibt in der Klinik am Eichert.
Die Vorsprache in der Fieberambulanz ist nur nach Rücksprache mit dem Hausarzt möglich. Gleiches gilt für einen Corona-Test in der Abstrichstelle in Eislingen (werktags 17 bis 20 Uhr, am Wochenende von 18 bis 20 Uhr). Terminvereinbarung: Telefon (07161) 9173518.

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Abstrichstelle nur noch nach Anmeldung besuchen

29.08.2020 – GZ
Abstriche sind an der von der Kreisärzteschaft Göp­pingen betriebenen Abstrichstel­le in der Ulmer Straße in Eislingen ab sofort nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung mög­lich.
Damit sollen wie berichtet künftig lange Wartezeiten ver­mieden werden. Die Anmeldung erfolgt laut Pressemitteilung des Gesundheitsamtes und der Kreis­ärzteschaft entweder über den Hausarzt oder über die Personen selbst, die einen Abstrich benöti­gen.
Die Abstrichstelle ist täglich von 17 bis 20 Uhr unter Telefon (07161) 9 17 3518 erreichbar. Ab dem kommenden Wochenende ist die Einrichtung auch an den Wo­chenenden zu den genannten Uhrzeiten besetzt.
Ohne gültige Krankenkassen­karte und Reisedokumente bei Reiserückkehrern (beispielswei­se Flug- oder Bahntickets, Hotel­buchungen) können keine Abstri­che erfolgen. Das Gesundheits­amt und die Kassenärztliche Ver­einigung im Landkreis Göppingen empfehlen, zunächst mit dem Hausarzt Kontakt aufzunehmen, der entscheidet, ob er den Abstrich selbst durchführt oder an andere Abstrichstellen ver­weist. Daher sollten sich auch Reiserückkehrer zunächst mit ihrem Hausarzt in Verbindung setzen, bevor sie sich bei der Abstrichstelle melden.
In Eislingen würden täglich zwischen 50 und 100 Personen ab­gestrichen, heißt es in der Mittei­lung; am Montag seien mehr als 100 Abstriche genommen wor­den.

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Klinik passt Regeln für Besucher an

25.08.2020 – GZ
Rückkehrer aus Risikogebieten dürfen Kliniken nur betreten, wenn sie negativen Test vorweisen können.

Aufgrund der im Landkreis Göppingen wieder stei­genden Zahlen an Infektionen mit Sars-CoV-2, die zu einem großen Teil von Reiserückkehrern ausge­hen, haben die Alb-Fils-Kliniken ihre Besucherregelung um einen Punkt erweitert:
Besucher, die aus einem ausgewiesenen Risiko­gebiet zurückgekehrt sind, haben in der Klinik am Eichert in Göp­pingen sowie der Helfenstein-Klinik in Geislingen nur Zugang, wenn sie einen negativen Covid-19-Test vorweisen können, teilt die Klinikleitung mit.
Die sonstigen Besucherrege­lungen haben weiterhin Bestand: Die Zahl der Besucher ist auf eine Person pro Patient und Tag be­grenzt. Die Besuchsdauer beträgt maximal zwei Stunden innerhalb der Besuchszeit von 14.30 bis 20 Uhr. Bei covid-positiven Patien­ten ist kein Besuch möglich. Kin­der und Jugendliche in der Kin­derklinik können nur von ihren Eltern besucht werden. Jeder Be­sucher muss vor dem Betreten des Krankenhauses eine Check­liste ausfüllen, mit Angaben zur Person und zum Gesundheitszu­stand. Diese Checkliste ist an den Lotsenpunkten der beiden Stand­orte erhältlich; sie kann auch vor­ab auf der Homepage der Alb-Fils-Kliniken heruntergeladen und dann ausgefüllt mitgebracht werden.
Da in den Wartebereichen der Sprechstunden und Ambulanzen sowie der Notaufnahmen die räumlichen Kapazitäten begrenzt sind, die geltenden Abstandsregelungen aber unbedingt einge­halten werden müssen, wurden auch die Regelungen für Begleit­personen angepasst, teilt die Klinik weiter mit: Sprechstunden­patienten sowie Notfallpatienten können derzeit nicht von Ange­hörigen oder Freunden begleitet werden. Es gibt nur wenige Ausnahmefälle, wie bei immobilen oder dementen Patienten, bei Pa­tienten mit Behinderung oder bei Kindern. Frauen, die zur Entbin­dung an die Alb-Fils-Kliniken kommen, dürfen weiterhin von ihrem Partner begleitet werden.

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25.03.2020 Corona Terminwirrwarr

In den öffentlichen Medien gibt es zur Zeit unterschiedliche Angaben über die Gültigkeit bestimmter Anordnungen. Dazu die Fakten:

Am Sonntag, den 22.03.2020 beschließt die Bundeskanzlerin zusammen mit den Ministerpräsidenten/-innen der Länder bundesweite Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte. Hierzu zählt auch die Beschränkung des Aufenthalts im öffentlichen Raum. Diese Beschlüsse gelten ab Montag, den 23.03.2020 für mindestens 2 Wochen.

Zusätzlich hierzu hat die Landesregierung von Baden-Württemberg, in der Fassung vom 22.03.2020, eine Corona-Rechtsverordnung erlassen, welche die Landesverordnung vom 16.03.2020 ersetzt und am 15.06.2020 außer Kraft tritt.
In § 3 wird ausführlich der Aufenthalt im öffentlichen / nicht öffentlichen Raum, sowie bei Veranstaltungen und sonstigen Ansammlungen geregelt, mit Gültigkeit bis zum 14.06.2020 – abweichend zur oben genannten 2-Wochen-Mindestregelung.
Bei den einzelnen Maßnahmen der Rechtsverordnung sind abweichende Gültigkeiten ausdrücklich genannt, wie z.B. in §1 und §2 „Verbot des Kindergarten-, Schul- und Hochschulbetriebs“ bis nach den Osterferien am 19.04.2020.

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21.03.2020 MVZ Praxen Öffnungszeiten

GZ / Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) der Alb-Fils-Kliniken (AFK) hat wegen der Corona-Pandemie das Angebot stark eingeschränkt.
Zum MVZ gehören Praxen an der Helfenstein-Klinik in Geislingen und der Klinik am Eichert in Göppingen.
Die Versorgung von Notfallpatienten soll über eine redundante Struktur beider Standorte aufrecht erhalten werden, teilt die Pressestelle der AFK mit. Wie und wann die Praxen erreichbar sind, können Patienten über die Bandansagen der Praxen erfahren, außerdem im Internet unter der Adresse: www.alb-fils-kliniken.de/medizin/arztpraxen-mvz.
Das Angebot muss eingeschränkt werden, da sich die meisten Praxen innerhalb der Klinikgebäude befinden und es derzeit nötig ist, den Patientenstrom in den Kliniken gering zu halten.
Wie es weiter in der Pressemitteilung heißt, soll die Last mit Coronaviren in den Einrichtungen der AFK zum Schutz der stationären Patienten und des Personals möglichst gering sein. Zudem werden die ärztlichen und pflegerischen MVZ-Mitarbeiter für die Vorbereitung auf einen deutlichen Anstieg von Covid-19-Patienten dringend benötigt und eingesetzt.

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Alb-Fils-Kliniken Besucherstopp

17.03.2020 – GZ
Patientenbesuche in den Alb-Fils-Kliniken nicht mehr möglich
Ab heute, Dienstag, besteht in beiden Häusern der Alb-Fils-Kliniken – der Klinik am Eichert in Göppingen und der Helfenstein-Klinik in Geislingen –  ein Besucherstopp.
Abweichungen von dieser Regelung gebe es nur in ganz wenigen Ausnahmefällen, etwa beim Besuch von Palliativpatienten oder Kindern und Jugendlichen.
Eingeschränkt wird auch die Begleitung von Notfallpatienten in die Zentrale Notaufnahme. Eine solche Begleitung wird nur noch in medizinisch begründeten Einzelfällen, etwa bei behinderten oder dementen Patienten, möglich sein. Schwangere dürfen zur Entbindung eine Begleitung mitbringen.
An beiden Standorten der Alb-Fils-Kliniken wird zudem ab heute der Haupteingang geschlossen. Der Zugang sei jeweils über die Liegendkrankenanfahrt möglich. Die Wege seien ausreichend ausgeschildert.
Geschlossen werden zudem die Praxen des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ), ebenfalls an beiden Standorten. Ausnahmen sind nur die Praxis für Hämatologie und Onkologie in Göppingen, die Behandlung onkologischer Patienten in der gynäkologischen Praxis der Klinik am Eichert und die Sprechstunde von Dr. Grimm in der Helfenstein-Klinik. Eine Sonderregelung zur Fortführung der Kinderarztpraxis von Dr. Bauer in der Helfenstein-Klinik werde erarbeitet – diese solle weiterhin in Betrieb bleiben.