Sonstige Beiträge zu Corona

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Backhausnutzung unter Corona

Mitteilungsblatt Türkheim-Aufhausen vom 11.11.2020
Angesichts der besorgniserregenden Entwicklung der Infek­tionszahlen haben Bund und Länder eine Verschärfung der Maßnahmen beschlossen. Dazu wurde die Coronaverordnung des Landes zum 2. November 2020 geändert. Davon betroffen sind auch Ansammlungen im öffentlichen und privaten Raum (siehe § 1a Absatz 2 CoronaVO). Auf Anfrage teilte das Ordnungsamt Geislingen mit, dass für das Backhaus die gleichen Vorgaben wie sonst auch lan­desweit für den Aufenthalt im öffentlichen Raum gelten – sofern keine Ausnahmeregeln greifen – die aktuell wie folgt aussehen:

  • Es dürfen sich im öffentlichen Raum (genau wie im privaten Raum) nur noch zehn Personen treffen. Diese Personen dürfen aber – dies ist jetzt wieder neu – aus nicht mehr als zwei Haushalten stam­men!
  • Handelt es sich bei den Personen um Ehegatten, Lebenspartner   (eingetragene   Lebenspartner­schaft), Partner einer nichtehelichen Lebens­gemeinschaft und Verwandte in direkter Linie, dür­fen es auch mehr als zwei Haushalte sein, aber trotzdem nicht mehr als zehn Personen.
  • Haushalt bedeutet eine abgeschlossene Wohnein­heit wie etwa eine Wohnung, Wohngemeinschaft, Wohngruppe oder ein Einfamilienhaus.
  • Verwandt in direkter Linie bedeutet: Großeltern, Eltern und Kinder. Nicht eingeschlossen sind Ge­schwister, Onkel und Tanten sowie Nichten und Nef­fen.
  • Die Gruppenmitglieder müssen keinen Mindestab­stand von 1,5 Metern einhalten. Um die Anste­ckungsgefahr zu reduzieren, empfehlen wir trotzdem die Hygienemaßnahmen möglichst zu beachten. Vermeiden Sie beispielsweise Körperkontakt wie Händeschütteln und Umarmungen.
  • Öffentlicher Raum betrifft alle öffentlich zugängli­chen Straßen, Plätze, Wege, Parks, Wälder, anmiet­bare Veranstaltungsräume, Eventlocations und an­dere für jedermann zugängliche Flächen. Die Rege­lung gilt unabhängig davon, ob man zu Fuß mit dem Fahrrad, im Auto oder auf dem Pferd unterwegs ist. Auf stark frequentierten Flächen und Wegen, wo die­ser Abstand nicht dauerhaft eingehalten werden kann, muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getra­gen werden.
  • Die neuen Regelungen treten zum 2. November 2020 in   Kraft  und  gelten  zunächst  befristet bis zum 30. November 2020.
    Die Corona-Verordnung insgesamt gilt bis zum 31. Januar 2021.

Bitte um Beachtung und strenge Auslegung der Verordnung.
Helmut Wörz – Ortsvorsteher

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Ab 26.10.2020 Krankenhaus-Besuche eingeschränkt

Die Kliniken im Landkreis Göppingen verhängen ab Montag, dem 26.10.2020, wieder einen Besuchsstopp. Er gilt

  • in der Klinik am Eichert in Göppingen
  • in der Helfenstein-Klinik in Geislingen
  • im Klinikum Christophsbad in Göppingen
  • im Christophsheim in Göppingen
  • in der Rehaklinik Bad Boll
  • in der Tagesklinik in Geislingen

In einer Pressemitteilung schreiben der Kaufmännische Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken, Wolfgang Schmid, und der Geschäftsführer des Christophsbads, Oliver Stockinger: „Wir reagieren damit – im Einklang mit den anderen Kliniken im Landkreis Göppingen – auf die aktuell stark gestiegenen Covid-19-Zahlen im Landkreis und das Überschreiten des kritischen Schwellenwertes von 50.“ Die Entscheidung sei ihnen nicht leichtgefallen, diese sei aber unerlässlich, „um die Infektionsgefahr in unseren Häusern so gering wie möglich zu halten“.
In wenigen Fällen gibt es Ausnahmen.
In den Alb-Fils-Kliniken können Intensivpatienten, Palliativpatienten oder Kinder von maximal einer Person besucht werden. Schwangere dürfen zur Entbindung eine Begleitung mitbringen und nach der Geburt vom Partner besucht werden. Eingeschränkt wird dagegen auch die Begleitung von Notfallpatienten in die Zentrale Notaufnahme.
Die Notaufnahmen der Klinik am Eichert und der Helfenstein-Klinik sind weiterhin uneingeschränkt für alle Notfälle erreichbar. Auch bereits geplante Operationen werden durchgeführt. Die Ambulanzen und Sprechstunden der Kliniken sowie der Praxen im Medizinischen Versorgungszentrum haben ab der kommenden Woche eingeschränkte Öffnungszeiten. Die Neurologische Notfallambulanz des Christophsbads ist weiter für Notfälle erreichbar.

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Fieberambulanz in Eislingen öffnet wieder

GZ vom 23.10.2020
Mit Blick auf die steigenden Corona-Infektionszahlen im Landkreis wird vom kommenden Montag an die Zentrale Fieberambulanz in der Ulmer Straße 110 in Eislingen wieder eingerichtet.
Das haben Gesundheitsamt und Kreisärzteschaft mitgeteilt. Die Fieberambulanz ist werktags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Zudem wird ab dem Wochenende 31. Oktober / 1. November die Notfallpraxis für die Erwachsenen aus der Helfenstein-Klinik und der Klinik am Eichert ebenfalls wieder in die Ulmer Straße 110 in Eislingen verlegt. Öffnungszeiten: 8 bis 18 Uhr.
Ziel der Verlegung ist es, die Zahl der Kontakte in den Kliniken zu verringern. Die Notfallpraxis für Kinder bleibt in der Klinik am Eichert.
Die Vorsprache in der Fieberambulanz ist nur nach Rücksprache mit dem Hausarzt möglich. Gleiches gilt für einen Corona-Test in der Abstrichstelle in Eislingen (werktags 17 bis 20 Uhr, am Wochenende von 18 bis 20 Uhr). Terminvereinbarung: Telefon (07161) 9173518.

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Abstrichstelle nur noch nach Anmeldung besuchen

GZ vom 29.08.2020
Abstriche sind an der von der Kreisärzteschaft Göp­pingen betriebenen Abstrichstel­le in der Ulmer Straße in Eislingen ab sofort nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung mög­lich.
Damit sollen wie berichtet künftig lange Wartezeiten ver­mieden werden. Die Anmeldung erfolgt laut Pressemitteilung des Gesundheitsamtes und der Kreis­ärzteschaft entweder über den Hausarzt oder über die Personen selbst, die einen Abstrich benöti­gen.
Die Abstrichstelle ist täglich von 17 bis 20 Uhr unter Telefon (07161) 9 17 3518 erreichbar. Ab dem kommenden Wochenende ist die Einrichtung auch an den Wo­chenenden zu den genannten Uhrzeiten besetzt.
Ohne gültige Krankenkassen­karte und Reisedokumente bei Reiserückkehrern (beispielswei­se Flug- oder Bahntickets, Hotel­buchungen) können keine Abstri­che erfolgen. Das Gesundheits­amt und die Kassenärztliche Ver­einigung im Landkreis Göppingen empfehlen, zunächst mit dem Hausarzt Kontakt aufzunehmen, der entscheidet, ob er den Abstrich selbst durchführt oder an andere Abstrichstellen ver­weist. Daher sollten sich auch Reiserückkehrer zunächst mit ihrem Hausarzt in Verbindung setzen, bevor sie sich bei der Abstrichstelle melden.
In Eislingen würden täglich zwischen 50 und 100 Personen ab­gestrichen, heißt es in der Mittei­lung; am Montag seien mehr als 100 Abstriche genommen wor­den.

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Klinik passt Regeln für Besucher an

GZ vom 25.08.2020
Rückkehrer aus Risikogebieten dürfen Kliniken nur betreten, wenn sie negativen Test vorweisen können.

Aufgrund der im Landkreis Göppingen wieder stei­genden Zahlen an Infektionen mit Sars-CoV-2, die zu einem großen Teil von Reiserückkehrern ausge­hen, haben die Alb-Fils-Kliniken ihre Besucherregelung um einen Punkt erweitert:
Besucher, die aus einem ausgewiesenen Risiko­gebiet zurückgekehrt sind, haben in der Klinik am Eichert in Göp­pingen sowie der Helfenstein-Klinik in Geislingen nur Zugang, wenn sie einen negativen Covid-19-Test vorweisen können, teilt die Klinikleitung mit.
Die sonstigen Besucherrege­lungen haben weiterhin Bestand: Die Zahl der Besucher ist auf eine Person pro Patient und Tag be­grenzt. Die Besuchsdauer beträgt maximal zwei Stunden innerhalb der Besuchszeit von 14.30 bis 20 Uhr. Bei covid-positiven Patien­ten ist kein Besuch möglich. Kin­der und Jugendliche in der Kin­derklinik können nur von ihren Eltern besucht werden. Jeder Be­sucher muss vor dem Betreten des Krankenhauses eine Check­liste ausfüllen, mit Angaben zur Person und zum Gesundheitszu­stand. Diese Checkliste ist an den Lotsenpunkten der beiden Stand­orte erhältlich; sie kann auch vor­ab auf der Homepage der Alb-Fils-Kliniken heruntergeladen und dann ausgefüllt mitgebracht werden.
Da in den Wartebereichen der Sprechstunden und Ambulanzen sowie der Notaufnahmen die räumlichen Kapazitäten begrenzt sind, die geltenden Abstandsregelungen aber unbedingt einge­halten werden müssen, wurden auch die Regelungen für Begleit­personen angepasst, teilt die Klinik weiter mit: Sprechstunden­patienten sowie Notfallpatienten können derzeit nicht von Ange­hörigen oder Freunden begleitet werden. Es gibt nur wenige Ausnahmefälle, wie bei immobilen oder dementen Patienten, bei Pa­tienten mit Behinderung oder bei Kindern. Frauen, die zur Entbin­dung an die Alb-Fils-Kliniken kommen, dürfen weiterhin von ihrem Partner begleitet werden.

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25.03.2020 Corona Terminwirrwarr

In den öffentlichen Medien gibt es zur Zeit unterschiedliche Angaben über die Gültigkeit bestimmter Anordnungen. Dazu die Fakten:

Am Sonntag, den 22.03.2020 beschließt die Bundeskanzlerin zusammen mit den Ministerpräsidenten/-innen der Länder bundesweite Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte. Hierzu zählt auch die Beschränkung des Aufenthalts im öffentlichen Raum. Diese Beschlüsse gelten ab Montag, den 23.03.2020 für mindestens 2 Wochen.

Zusätzlich hierzu hat die Landesregierung von Baden-Württemberg, in der Fassung vom 22.03.2020, eine Corona-Rechtsverordnung erlassen, welche die Landesverordnung vom 16.03.2020 ersetzt und am 15.06.2020 außer Kraft tritt.
In § 3 wird ausführlich der Aufenthalt im öffentlichen / nicht öffentlichen Raum, sowie bei Veranstaltungen und sonstigen Ansammlungen geregelt, mit Gültigkeit bis zum 14.06.2020 – abweichend zur oben genannten 2-Wochen-Mindestregelung.
Bei den einzelnen Maßnahmen der Rechtsverordnung sind abweichende Gültigkeiten ausdrücklich genannt, wie z.B. in §1 und §2 „Verbot des Kindergarten-, Schul- und Hochschulbetriebs“ bis nach den Osterferien am 19.04.2020.

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21.03.2020 MVZ Praxen Öffnungszeiten

GZ / Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) der Alb-Fils-Kliniken (AFK) hat wegen der Corona-Pandemie das Angebot stark eingeschränkt.
Zum MVZ gehören Praxen an der Helfenstein-Klinik in Geislingen und der Klinik am Eichert in Göppingen.
Die Versorgung von Notfallpatienten soll über eine redundante Struktur beider Standorte aufrecht erhalten werden, teilt die Pressestelle der AFK mit. Wie und wann die Praxen erreichbar sind, können Patienten über die Bandansagen der Praxen erfahren, außerdem im Internet unter der Adresse: www.alb-fils-kliniken.de/medizin/arztpraxen-mvz.
Das Angebot muss eingeschränkt werden, da sich die meisten Praxen innerhalb der Klinikgebäude befinden und es derzeit nötig ist, den Patientenstrom in den Kliniken gering zu halten.
Wie es weiter in der Pressemitteilung heißt, soll die Last mit Coronaviren in den Einrichtungen der AFK zum Schutz der stationären Patienten und des Personals möglichst gering sein. Zudem werden die ärztlichen und pflegerischen MVZ-Mitarbeiter für die Vorbereitung auf einen deutlichen Anstieg von Covid-19-Patienten dringend benötigt und eingesetzt.

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17.03.2020 Alb-Fils-Kliniken Besucherstopp

GZ / Patientenbesuche in den Alb-Fils-Kliniken nicht mehr möglich
Ab heute, Dienstag, besteht in beiden Häusern der Alb-Fils-Kliniken – der Klinik am Eichert in Göppingen und der Helfenstein-Klinik in Geislingen –  ein Besucherstopp.
Abweichungen von dieser Regelung gebe es nur in ganz wenigen Ausnahmefällen, etwa beim Besuch von Palliativpatienten oder Kindern und Jugendlichen.
Eingeschränkt wird auch die Begleitung von Notfallpatienten in die Zentrale Notaufnahme. Eine solche Begleitung wird nur noch in medizinisch begründeten Einzelfällen, etwa bei behinderten oder dementen Patienten, möglich sein. Schwangere dürfen zur Entbindung eine Begleitung mitbringen.
An beiden Standorten der Alb-Fils-Kliniken wird zudem ab heute der Haupteingang geschlossen. Der Zugang sei jeweils über die Liegendkrankenanfahrt möglich. Die Wege seien ausreichend ausgeschildert.
Geschlossen werden zudem die Praxen des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ), ebenfalls an beiden Standorten. Ausnahmen sind nur die Praxis für Hämatologie und Onkologie in Göppingen, die Behandlung onkologischer Patienten in der gynäkologischen Praxis der Klinik am Eichert und die Sprechstunde von Dr. Grimm in der Helfenstein-Klinik. Eine Sonderregelung zur Fortführung der Kinderarztpraxis von Dr. Bauer in der Helfenstein-Klinik werde erarbeitet – diese solle weiterhin in Betrieb bleiben.

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17.03.2020   Stadtteilplausch am 27.03.2020 abgesagt

Der am 27.03.2020 mit OB Dehmer geplante Stadtteilplausch, im Stadtbezirk Aufhausen, ist wegen der Corona-Krise abgesagt.